Rückenschmerzen, Nackenverspannungen oder Krämpfe sind absolut keine Seltenheit mehr. Ganz im Gegenteil. Wer keines dieser Symptome aufweist, kann nur ein Alien-Mutant sein.

In diesem Artikel erfährst Du die klassische Ursache für Verspannungen, mit welchen Lifestyle-Anpassungen Du ihr entgegenwirken kannst und mit welchen 6 Hacks Du sie ein für alle mal los wirst, egal wie lange Du schon darunter leidest.

Du bist mit Deinen Verspannungen nicht alleine!

Man könnte meinen, dass regelmäßige Nackenverspannungen, Rückenschmerzen und Kopfschmerzen zu einem durchschnittlichen Leben dazu gehören.

In einer Online-Umfrage des Spiegels vom März 2016 gaben unter 1660 Arbeitnehmern 67% an, regelmäßig an Nackenverspannungen zu leiden. 63% der Befragten litten unter Rückenschmerzen, 53% hatten Schmerzen in Schultern, Armen und Händen und 47% hatten regelmäßig Kopfschmerzen.

Das bedeutet: Knapp 7 unter 10 Arbeitnehmern leiden unter Verspannungen im Nacken!

Doch ich habe eine gute Nachricht für Dich: Die Verspannungen und Schmerzen haben ihre Ursache, die Du selbst lösen kannst.

Wir machen jeden Tag etwas grundsätzlich falsch!

Die meisten Zivilisationskrankheiten haben ihren Ursprung in einem grundlegend falschen Lifestyle. Bewegungsmangel, Kalorienüberschuss, Fast-Food, kaum Sonne, Stress und zusätzlich schädliche Faktoren und Toxine durch Rauchen und Alkoholkonsum.

Selbst wenn es nicht solche Ausmaße annimmt, können täglich, kleine und wiederkehrende Angewohnheiten schädlich auf den Körper wirken. Wie kleine sanfte Tropfen, die mit der Zeit selbst die härtesten Steine aushöhlen und formen.  Sei es eine hochgezogene Schulter, eine falsche Sitzposition oder zu wenig Bewegung.

Es dauert einige Zeit, doch sobald sich die ersten Symptome zeigen, startet meist die Abwärtsspirale.

Keine Sorge! Es gibt Lösungen zu Deinem Problem…

Gewohnheiten prägen wer wir sind. Es sind die tagtäglichen Entscheidungen und Aktivitäten, die darüber entscheiden, ob wir gesund, erfolgreich und glücklich sind. Es entscheidet darüber, ob wir unser Leben bewusst und aufmerksam leben oder im Autopilot fest stecken.

Du hast gelernt, dass Nackenverspannungen, Rückenschmerzen und eigentlichen alle Zivilisationskrankheiten das Resultat eines falschen Lifestyles und somit täglich schlechten Entscheidungen, Angewohnheiten und/oder negativen Glaubenssätzen sind.

Der erste Schritt besteht darin zu erkennen was diese schlechten Angewohnheiten sind. Im Fall unserer Nackenverspannungen könnte das eine schlechte Sitzposition und zu viel Stress sein. Das sind zumindest die üblichen Verdächtigen.

Im zweiten Schritt musst Du einen gesunden und förderlichen Ersatz für diese schlechte Angewohnheit finden. In diesem Fall könnte das zum Beispiel ein höhenverstellbarer Tisch sein, der Dir die Möglichkeit gibt zwischen Sitzen und Stehen zu wechseln und somit Deinen Arbeitsplatz dynamisch gestaltet.

Um dem Stress entgegen zu wirken, könnte es hilfreich sein regelmäßig zu meditieren und an Deinem Mindset zu arbeiten.

Im nächsten Absatz möchte ich Dir 6 praxiserprobte Methoden zeigen, die Deinen Verspannungen ein für allemal die Ausgangstüre öffnen und sie höflich aber bestimmt heraus bitten.

Mit diesen Hacks wirst Du Deine Muskeln entspannen

1. Yoga

Wenn ich mich persönlich für eine einzige Trainingsart entscheiden müsste, wäre es Yoga. Der Grund dafür ist ganz einfach: Yoga vereint unglaublich viele Aspekte wie Dehnung, Mobilität, Kraft, Kardio und sogar fokussiertes Atmen.

Du erhöhst die Beweglichkeit Deines Körpers, trainierst alle Muskeln bis auf die kleinsten Ebenen und reduzierst spürbar Deinen Stress.

Man kann natürlich nicht von der Hand weisen, dass dieser Sport von Frauen dominiert wird. Doch besonders als Mann kann man von diesen Übungen profitieren. Kombiniert mit HIT und HIIT Training kann man seine körperliche Leistungsfähigkeit auf ein unglaubliches Level heben.

Tipp: Es gibt viele Yoga-Kurse, die von den Krankenkassen bezuschusst werden. Achte also darauf, dass der Kurs zertifiziert ist.

Quickstart: Wenn Du bereits mit sanften Übungen starten möchtest, empfehle ich Dir folgenden Artikel: YogaJournal – Yoga for Neck Pain

2. Thai Chi

Wenn man sehr verkrampft und ängstlich ist, kann Thai Chi wahre Wunder bewirken. In dieser Kampfkunst-Form lernst Du die Balance zwischen Spannung und Entspannung zu finden.

Das Ziel ist es nur die Muskeln zu aktivieren, die wirklich für eine bestimmte Bewegung nötig sind und alle anderen im Grundtonus zu halten. Menschen, die die Tendenz haben ihre Schultern hoch zu ziehen, können durch diese Praxis über Dauer ihr gesamtes Körpergefühl und ihre Bewegungen optimieren.

Damit enthält Tai Chi, ähnlich wie Yoga, sehr meditative Aspekte, reduziert Stress und erhöht Deine Aufmerksamkeit.

Tipp: Es gibt viele Tai Chi-Kurse, die von den Krankenkassen bezuschusst werden. Achte also darauf, dass der Kurs zertifiziert ist.

3. Blackroll und Mobility

Eine weitere Möglichkeit den Muskeltonus zu senken, sind Massagegeräte wie die Blackroll. Auch Lacrosse Bälle eignen sich wunderbar, um Triggerpunkte zu bearbeiten.

Tipp: Baue Blackroll- und Massageball-Übungen in Deinen Trainingsplan mit ein. Ich empfehle besonders nach sportlichen Einheiten die Massage der Muskeln. Der ausgepowerte Zustand macht es besonders leicht die Muskeln zu bearbeiten und „weich“ machen.

Empfehlung: Wenn Du mehr zu diesem Thema erfahren möchtest, solltest Du unbedingt bei den folgenden beiden Coaches vorbei schauen.

Tamay Jentjens, der sich ausgiebig mit dem Thema Mobility auseinander setzt und Dir Schritt-für-Schritt zeigt, wie Du mobiler und geschmeidiger wirst. Hier geht’s zum YouTube Kanal von Tamay.

Johannes Kwella, der unter anderem auch viele Tutorials im Kraftsportbereich zum Besten gibt, ist der Experte für Kettlebelltraining, Mobility, Olympic Weightlifting. Hier geht’s zum YouTube Kanal von Johannes Kwella.

4. Meditation und Mentalübungen

„Enhance your Body. Unleash your Mind.“ – Dieser Slogan würde wahrscheinlich auch anders herum funktionieren. Denn Körper und Geist sind eine untrennbare Einheit, die in ständiger Wechselwirkung stehen.

Besonders Stress kann schnell zu Nackenverspannungen und einem Hypertonus in den Muskeln führen. Um dem bereits im Vorfeld effektiv entgegenzuwirken kann ich zwei Coaches empfehlen.

Jakob Drachenberg hat sich auf gesunde Stressbewältigung spezialisiert, hält Vorträge und Workshops in Großunternehmen und zeigt Dir mit pragmatischen Tipps, wie Du entspannt mit Stress umgehen kannst und ihn sogar für Deine Leistungsfähigkeit nutzt.

Du willst lernen wie Du mit Stress umgehst? Dann schau mal hier vorbei: www.Drachenberg.de

Laura Seiler ist Mindful Empowerment Coach und weiss um die Macht der Aufmerksamkeit. Sie hat einen Podcast mit über 100.000 monatlichen Zuhörern und zeigt Dir wie Du „bewusst“ leben kannst.

Du willst bewusster leben und Entscheidungen treffen? Dann schau mal hier vorbei: www.lauraseiler.com

5. Vitamin D und Magnesium

Vitamin D und Magnesium sind beides essentielle Stoffe, damit Deine Muskeln richtig funktionieren. Fehlt nur eines davon, funktioniert der Energiestoffwechsel nicht mehr richtig. Es kommt zu Muskelverspannungen, Muskelschwäche und Leistungseinbruch.

Sorg dafür, dass Du im Sommer genügend Zeit in der Sonne verbringt, um Vitamin D herzustellen und verzehre viele Magnesium-haltige Lebensmittel wie z.B. Mandeln, Zartbitterschokolade, grünes Blattgemüse oder einige Sonnenblumenkerne.

Falls Du einen starken Mangel an diesen Nährstoffen aufweist oder garantieren möchtest, dass die Zufuhr hoch genug ist, kannst Du auch auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen.

Produktempfehlung:

6. GABA

GABA oder auch Gamma-Amino-Buttersäure ist meine Geheimwaffe gegen starken Stress. Besonders in harten Arbeitsphasen und Kalendern, die mit Terminen nur so übervquillen, nutze ich GABA, um meine Nerven zu beruhigen und exzessivem Stress entgegenzuwirken.

Tipp: GABA kann in großen Stressphasen auch sehr gut beim Einschlafen und Durchschlafen helfen. Wenn es hart auf hart kommt, kombiniere ich GABA, neben meinen Standard-Supplements, mit Melatonin. (Wenn Du mehr dazu erfahren möchtest, kannst Du Dir unseren Sleep Mastery 2.0 – Videokurs dazu erwerben. Dazu einfach hier klicken.)

Überfordere Dich nicht und kultiviere 1-2 Methoden

Wir Menschen neigen oft dazu uns mit zu vielen neuen Angewohnheiten zu überfordern. Wir springen übermotiviert in eine neue Challenge rein, um nach nur wenigen Tagen festzustellen alles wieder über Bord geworfen zu haben. Hier ist Geduld der Schlüssel zum Erfolg.

Implementiere erstmal nur 1-2 vorgestellte Methoden und führe sie regelmäßig durch. Das ist besser, als Dich zu überfordern und am Ende doch wieder alles hinzuschmeißen.

Meine persönliche Killer-Kombo

Meine absolute Geheimwaffe ist Yoga. Hiermit schlage ich gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe. Es fördert meine Mobilität und Flexibilität, stärkt die kleinen Muskeln im Körper, verbessert meine Haltung, reduziert den Stress, erhöht meine Aufmerksamkeit und sorgt für ein besseres Wohlbefinden.

Außerdem supplementiere ich regelmäßig Vitamin D und Magnesium, um die normale Muskelfunktion zu gewährleisten und einem Hypertonus vorzubeugen. Wenn ich doch mal einen schlechten und stressigen Tag habe, nehme ich 1g GABA ein und/oder höre die Performance Meditation.

Bonus: Für entspannten Erfolg:

Erfolg heißt nicht zwangsläufig Stress. Wenn Du weißt wie Du Deinen Stress managed und die richtigen Tricks kennst, kannst eine hohe Leistungsfähigkeit erreichen OHNE, dass Du das Gefühl hast, dass Du kurz vor dem Burn-Out stehst.

Unsere kostenlose Performance Meditation kann Dich darin unterstützen genau das – OHNE verspannten Nacken – zu erreichen:

>>> Hier geht’s zur kostenlosen Performance Meditation!