Wichtig: Eine Video-Anleitung für Kurkuma-Zahnpasta findest Du am Ende des Artikels.

Im letzten [Artikel] haben wir Dir genannt, warum es eine schlaue Idee für Jedermann ist, zumindest einen Teil der täglichen Körperpflege natürlichen und altbewährten Hausmitteln anzuvertrauen, anstatt der Chemiekeule. Dein Körper wird längerfristig schonend und trotzdem optimal gepflegt sein, wobei die genannten Mittel keine Nebenwirkungen haben und Dich hoffentlich sehr schnell von der Wirkung überzeugen werden.

Heute werden wir uns um weitere Anwendungen zur Körperpflege kümmern. Lass Dich überraschen und bleib offen für Neues 🙂

#1 Weißere Zähne, weniger Zahnschmerzen

Eine gute Zahnpflege muss drei Aufgaben erledigen: Schmutz entfernen, Bakterien eindämmen, Zähne von Belag befreien.

Den Schmutz entfernt die Zahnbürste. Besorge Dir also eine gute, die nicht zu weich ist und nicht das Zahnfleisch abreibt. Nun gilt es, die Bakterien einzudämmen und den Belag zu entfernen.

Unter Veganern scheint Kamille ein bewährtes Mittel für diesen Zweck zu sein, jedoch hat Kamille den Nachteil, den Speichelfluss zu sehr zu stimulieren, und wird aus unserer Sicht getoppt von…

Schlämmkreide für weißere Zähne

Kreide, ganz richtig! Ich war zunächst auch skeptisch. Aber als mir vor 3 Jahren der Zahnarzt Prä-Karies diagnostiziert hat, war ich bereit für dieses Experiment, da ich schon viele gute Erfahrungsberichte gehört hatte.

Schlämmkreide ist sehr feinpulvrige Kreide, die die Zähne „bleached“, Bakterien eindämmt und den Belag von den Zähnen kratzt, ohne dabei den Zahnschmelz anzugreifen.

Anwendung: die nasse Zahnbürste in die Schlämmkreide (mit zusätzlich 20% Kochsalz) tauchen, sanft abklopfen und wie gewohnt die Zähne putzen.

Nicht vergessen: Gut den Mund ausspülen, nichts verschlucken, und die Mundwinkel hinterher von weißen Resten befreien. Die Kreide verteilt sich sehr gut.

Besonders zu empfehlen bei: Menschen mit Zähnen 🙂 im Ernst: Menschen mit eher dunkleren Zähnen, mit Vorstufen von Karies oder regelmäßigen Zahnschmerzen

Bedingt zu empfehlen bei: Menschen mit Kreidephobie. Nur Spaß, sie ist für jeden geeignet!

Eigene Erfahrung: Ich benutze seit 3 Jahren eine 80 Kreide/20 Salz-Mischung und werde es wohl mindestens für die nächsten 3 Jahre beibehalten. Eine 500g Packung Kreide reicht für 1-2 Jahre, die Zähne werden unglaublich sauber und vor Karies musst Du keine Angst haben, es funktioniert wirklich!

Bei Zahnschmerzen: Ölziehen

Sollte doch einmal etwas pieksen und stechen im Mund, sei es durch zu viel Zucker, Alkohol oder durch unsauberes Putzen, gibt es noch das Ölziehen! Das verwendete Öl wirkt dabei antibakteriell und löst hartnäckige Schmutzstoffe. Und wirkt wahrscheinlich besser als jede Mundspülung …

Anwendung: 2 EL Olivenöl oder Kokosöl in den Mund nehmen und 15-20 Minuten zwischen den Zähnen ziehen. Nach der Zeit wieder ausspucken, nicht schlucken!

Nicht vergessen: es ersetzt nicht das Zähneputzen, es ergänzt es gelegentlich.

Besonders zu empfehlen bei: häufigen Zahnschmerzen aus unbekannten Gründen, oder bei Angst vor Karies

Eigene Erfahrung: Was hier seltsam anmuten mag, ist tatsächlich sehr effektiv, um Zahnschmerzen zu begegnen und die Zähne sehr gründlich von hartnäckigem Schmutz zu befreien.

Kurkuma für weißere Zähne?

Dieser Tipp mag sehr kontraintuitiv wirken, da Kurkuma eigentlich stark färbt. Im Mund entfaltet allerdings verblüffende Wirkungen. Weißere Zähne und weniger Zahnfleischbluten aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirken.

Wie Du es anwendest erfährst Du in diesem Video mit Ötzi: