Mit der Biochemie können wir unseren Körper viel besser verstehen. Warum er so funktioniert, wie er funktioniert. Mit diesem Wissen wollen wir Dich upgraden, auf ein neues Level bringen. Um wieder mehr Gesundheit, Fitness und Leistungsfähigkeit zu erlangen.

Und das in einer Zeit, in der 55 Millionen Deutsche übergewichtig sind, 10 Millionen einen Diabetes Mellitus haben, gefühlt jeder Mensch ab 50 eine Brille trägt und die Aufmerksamkeit der meisten eher der eines Goldfischs entspricht als eines Homo sapiens.

Wie können wir das umgehen?

Dazu ist ein wenig Kenntnis über den menschlichen Körper ungemein wertvoll.

Vitamine sind da so ein Beispiel: Oft missverstanden, vernachlässigt, sind sie doch ganz essentiell für Deinen Körper. Sie können der Flaschenhals sein, an dem der ganze Stoffwechsel hängen bleibt. Und eben diese Flaschenhälse müssen wir erkennen und beseitigen, wenn wir längerfristig gesund und glücklich sein wollen. Denn gerade im Alter wird der Flaschenhals dann enger und enger …

Im Energie-Guide ging es um den Energie-Fluss im Körper und in jeder einzelnen Zelle. Was dabei angedeutet, aber nicht ausführlich besprochen wurde, sind die Vitamine des Energiestoffwechsels, auch bekannt als B-Vitamine. Energie kann in jedem der 200 verschiedenen Gewebetypen im Körper anders aussehen:

Lebenswichtige Stoffe – Welche gibt es?

Dein Körper benötigt mehr zum Leben als nur Kohlenhydrate, Fette und Eiweiß. Zwar richten wir gerne den Fokus auf diese Makronährstoffe, allerdings sind die Mikrobestandteile nicht weniger wichtig.

Dein Körper ist auf Stoffe angewiesen, die er nicht selbst herstellen kann. Wir nennen sie essentielle oder lebensnotwendige Stoffe. Zu ihnen gehören auch die Vitamine.

Was sind Vitamine?

Der Begriff Vitamin setzt sich aus vita (=Leben) und amin (=Stickstoffhaltiger Stoff) zusammen. Dass sie zum (Über-)Leben notwendig sind, fand man schon früh heraus. Dass nicht alle von ihnen Stickstoff enthalten, kam erst später heraus, als der Begriff schon en vogue war.

Vitaminen ist allen gemein, dass sie Co-Faktoren im Körper sind, also Begleitstoffe für lebenswichtige Stoffwechsel-Reaktionen. Ohne Vitamine können diese Reaktionen nicht stattfinden.

Vitamin A und D3 tanzen etwas aus dem Raster, da beide streng genommen Hormone sind, keine Co-Faktoren. Aber diese Hormone kann Dein Körper nicht selber herstellen, also sind sie faktisch Vitamine (Versuch mit diesem Wissen mal bei der nächsten Grillparty etwas anzugeben 🙂 ).

Damit wir die Übersicht über die Menge an Vitaminen behalten, welche wir tagtäglich konsumieren, wurde die „Empfohlene Tagesdosis“ eingeführt. Warum von dieser Empfehlung nicht viel zu halten ist, erfährst Du jetzt:

Warum von der „Empfohlenen Tagesdosis“ nicht viel zu halten ist

Empfohlene Tagesdosis. Das klingt so, als wäre das das Optimum. Genau die Menge des jeweiligen Vitamins, die für den Stoffwechsel das Optimum darstellt, oder?

Das Gegenteil ist der Fall. Die Bezeichnung „Empfohlene Tagesdosis“ ist schlichtweg irreführend, da sie eben nicht dem Optimum, sondern dem absoluten Minimum entspricht.

Beispiel gefällig? Die „Empfohlene Tagesdosis“ für Vitamin C liegt bei 50mg täglich. Das ist die Menge Vitamin C, die notwendig ist, damit Du kein Skorbut (eine tödliche Vitamin C-Mangelkrankheit) bekommst [1-2]. Optimal klingt anders, oder?

Eigentlich bekommt man ein ziemlich gutes Gefühl, wenn man die „Empfohlene Tagesdosis“ immer erreicht, bei möglichst vielen Vitaminen. Dabei ist die Menge, die Dein Körper wirklich benötigt, um einwandfrei funktionieren zu können, um ein vielfaches höher. Bei Vitamin C zum Beispiel 500mg, nicht 50 [1-2]. Bei Vitamin D3 125µg, nicht 4. Ein klitzekleiner Unterschied.

Du siehst, es ist vorteilhaft, mehr Vitamine zu konsumieren, als die empfohlene Tagesdosis es vorgibt. Genauso verhält es sich auch bei den B-Vitaminen, um die es jetzt genauer gehen soll:

Wie Energie auf Zellebene wirklich aussieht

Im Energie-Guide ging es um den Energie-Fluss im Körper und in jeder einzelnen Zelle. Was dabei angedeutet, aber nicht ausführlich besprochen wurde, sind die Vitamine des Energiestoffwechsels, auch bekannt als B-Vitamine. Energie kann in jedem der 200 verschiedenen Gewebetypen im Körper anders aussehen:

  • Das Gehirn im Energie-Flow ist kreativ und produktiv
  • die Haut zart und geschmeidig
  • der Knochen hart und stabil
  • höhere Muskelkraft und -ausdauer
  • Bessere Nerven und Gedächtnisleistung
  • Besserer Energiefluss im Körper

Du siehst, Energie steht im Fokus. B-Vitamine sind dazu absolute Grundlage. Aber in welchen Nahrungsmitteln sind sie überhaupt enthalten?

Was sind die besten Vitamin B-Quellen?

#1 Leber und anderes Organfleisch

Ganz oben steht natürlich Leber – die Vitamin-Bombe schlechthin. Wir empfehlen gerne, 1x wöchentlich Leber zu konsumieren, um den Vitamin B-Bedarf abzudecken. Anderes Organfleisch enthält auch noch überdurchschnittlich viele Vitamine und ist mit ein wenig Kochkenntnissen schnell und einfach zubereitet.

Bonuspunkt: Organfleisch ist sehr günstig zu bekommen.

#2 Vollkorngetreide

Vollkorngetreide enthält viele B-Vitamine, da diese im Keimling gespeichert sind. Der Großteil der Bevölkerung konsumiert jedoch eher ausgemahlenes Mehl, welches keine Vitamine mehr enthält. Sauerteigbrot aus Vollkorn wäre hier eine gute Quelle für B-Vitamine bei gleichzeitig geringer Schadstoffbelastung aus dem Getreide, ist jedoch leider unüblich geworden.

Außerdem ist die Bioverfügbarkeit aus Getreide unterirdisch (sofern es sich nicht um Sauerteig handelt), bei gleichzeitig hoher Schadstoffbelastung (Gluten, Lektine und Co.). Daher empfehlen wir, auf Getreideprodukte zu verzichten.

#3 Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchte sieht das Ganze etwas anders aus: Diese enthalten auch B-Vitamine in ansprechender Menge, und die Schadstoffe, die im Getreide ein Problem darstellen, lassen sich durch Keimen und gutes Abkochen minimieren. Wem das zu aufwändig ist, dem bleibt neben rotem Fleisch und Organfleisch noch eine sehr gute Quelle:

#4 Eier

Eier sind ähnlich Organfleisch eine Nährstoffbombe von Mutter Natur. Sie enthalten alles, was das Küken zum Wachsen benötigt, und gibt damit auch Dir wertvolle Nährstoffe. B-Vitamine sind neben zahlreichen Mineralstoffen und anderen Vitaminen eine dieser Inhaltsstoffe. Außerdem kosten Eier nicht die Welt (10 Bio-Eier kosten durchschnittlich 2,80€) und lassen sich einfach in den Alltag integrieren.

#5 Spirulina

Diese Mikroalge schließt diese kleine Liste vitaminreicher Nahrungsmittel ab. In den letzten Jahren haben Algen wie Chlorella und Spirulina einen beispielhaften Auftstieg erfahren, und das nicht ohne Grund: Sie sind ebenfalls wahre Nährstoffbomben und lassen sich einfach integrieren. Zwar mag nicht jeder den Geschmack, aber wer sich damit abfinden kann, hat seinen Alltag um eine nährstoffreiche Geheimwaffe bereichert.

Die genannten Lebensmittel lassen sich einfach in den Alltag integrieren und glänzen durch einen niedrigen Preis. Damit kommen wir nun zum eigentlichen Teil des Artikels: Wozu sind B-Vitamine wirklich gut und welche Aufgabe übernehmen sie im Stoffwechsel?

Welche B-Vitamine gibt es und was macht sie so besonders?

B1: Thiamin

Aufgabe im Körper: Decarboxylierungen

Mangelsymptome: Muskelschwäche, Insulinresistenz, schwache Nerven

Empfohlene Tagesdosis (Männer/Frauen): 1 mg/ 0,8 mg

Optimale Tagesdosis: 7,5 mg/7,1 mg

Biologisch aktive Form(en): Thiaminpyrophosphat, Thiamin-HCl

 

B2: Riboflavin

Aufgabe im Körper: Energieübertragung

Mangelsymptome: Aufgeplatzte Lippen,  wunde Zunge

Empfohlene Tagesdosis (Männer/Frauen): 1,3 mg/1,1 mg

Optimale Tagesdosis: 2,5 mg/2,5 mg

Biologisch aktive Form(en): Riboflavin-5-Phosphat, FAD

 

B3: Niacin

Aufgabe im Körper: Elektronenübertragung

Mangelsymptome: schuppige Haut, allgemeine Schwäche, Gewichtsverlust

Empfohlene Tagesdosis (Männer/Frauen): 17 mg/13 mg

Optimale Tagesdosis: 30 mg/30 mg

Biologisch aktive Form(en): Niacin(amid), NAD

 

B5: Pantothensäure

Aufgabe im Körper: Acyl-Gruppen-Transfer

Mangelsymptome: Müdigkeit, Übelkeit, Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Muskelkrämpfe

Empfohlene Tagesdosis (Männer/Frauen): 3-7 mg/3-7 mg

Optimale Tagesdosis: 50 mg/50 mg

Biologisch aktive Form(en): Phosphopantethin, Pantothenat

 

B6: Pyridoxin

Aufgabe im Körper: Transaminierungen, Decarboxylierungen

Mangelsymptome: Hautveränderungen, Risse im Mundwinkel, Depression

Empfohlene Tagesdosis (Männer/Frauen): 1,4 mg/1,2 mg

Optimale Tagesdosis: 10 mg/10 mg

Biologisch aktive Form(en): Pyridoxalphosphat

 

B7: Biotin

Aufgabe im Körper: Carboxylierungen

Mangelsymptome: Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Übelkeit, schuppige Haut

Empfohlene Tagesdosis (Männer/Frauen): 20-30 µg/20-30µg

Optimale Tagesdosis: 60 µg/60 µg

Biologisch aktive Form(en): Biotin, Biocytin

 

B9: Folsäure:

Aufgabe im Körper: C1-Transfer

Mangelsymptome: durch Anämie verursachte Schwäche, Wundstellen im Mund

Empfohlene Tagesdosis (Männer/Frauen): 200 µg/200µg

Optimale Tagesdosis: >400 µg/400 µg

Biologisch aktive Form(en): Folat, Tetrahydrofolat

 

B12: Cobalamin

Aufgabe im Körper: Umlagerungen

Mangelsymptome: Anämie, Durchfall, allgemeine Schwäche

Empfohlene Tagesdosis (Männer/Frauen): 1,5 mg/1,5 mg

Optimale Tagesdosis: 2-3 mg/ 2-3 mg

Biologisch aktive Form(en): Methylcobalamin

 

Darauf solltest Du bei einem Vitamin-B-Komplex achten!

Vielleicht spielen die genannten Nahrungsmittel in Deinem Ernährungsplan (noch) keine große Rolle.

Vielleicht hast Du aber auch nur einen anstrengenden Alltag und würdest Dich über einen extra Schub Energie freuen.

In jedem Fall bleibt Dir die Möglichkeit, mit einem hochwertigen Vitamin B-Komplex zu ergänzen.

Leider gibt es auf dem Markt nur wenige wirklich gute Produkte. Meist wird der Preis so lange gedrückt, bis die Qualität der enthaltenen Vitamine genauso schlecht ist wie sie klingt: Dein Körper kann mit ihnen nichts anfangen!

Vitamine und Nährstoffe oral aufnehmen – spitze! Aber der Körper muss es dann auch aufnehmen können. Daher haben wir von Primal State uns mit führenden Biochemikern auf diesem Feld zusammengesetzt, um ein Vitamin B-Komplex höchster Qualitätsstufe zu entwickeln:

Das Primal Balance war geboren.

Es enthält alle aktiven und natürlichen B-Vitamine in hoher Bio-Verfügbarkeit (Dein Körper kann sie leicht aufnehmen), und das in hoher Menge (d.h. um ein Vielfaches der „Empfohlenen Tagesdosis“).

Dieser Punkt ist super wichtig, denn es gibt viele billige synthetische und inaktive Vitamin B Formen, die nicht nur schlecht vom Körper aufgenommen werden, sondern auch ganz anders im Körper wirken. Was das für Auswirkungen auf den Stoffwechsel haben kann, weiß man noch gar nicht.

Wie immer musst Du beachten, dass Nahrungsergänzungsmittel keinen Ersatz für eine gesunde und artgerechte Ernährung darstellt, sondern nur als Ergänzung und Optimierung zu verstehen ist.

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[1] Löffler, Petrides (2003): Biochemie und Pathobiochemie, 7. Auflage. Springer Verlag, Berlin

[2] Ursell, Amanda (2000): Healing Food, 1. Auflage. Dorling Kindersley Limited, London

[3] Kennedy DO. B Vitamins and the Brain: Mechanisms, Dose and Efficacy—A Review. Nutrients. 2016;8(2):68. doi:10.3390/nu8020068.