Wenn es um die kognitive Leistung geht, bin ich davon überzeugt dass eine gesunde Ernährung, die richtige Bewegung und der richtige Lifestyle die größten Auswirkungen haben. Du wirst enorme Unterschiede in deiner Hirnleistung feststellen, wenn Du Dich an meine Tipps und Regeln hälst. Wenn du früher gerne mal Dinge vergessen hast oder dich nicht auf eine Sache konzentrieren konntest, bemerkst Du jetzt wie Du viel wacher und fokussierter durch den Tag gehst. Doch manchmal genügt selbst das nicht, manchmal will man einfach noch mehr aus sich heraus holen! Wenn Du der gleichen Meinung bist, könnte der folgende Artikel über Hirndoping genau das richtige für Dich sein! Ich gehe auf Nootropics, Smart-Drugs und leistungssteigernde Mittel von Mutter Natur ein und erkläre, wie und wofür Du diese Mittel am besten einsetzt.

Als ich das erste mal von sogenannten Smart-Drugs oder Nootropika (engl. Nootropics) gehört habe, war ich erst sehr skeptisch und hatte auch großen Respekt wenn es um Mittel geht, die die Hirnleistung steigern sollten. Ich war und bin immer noch der Meinung, dass Substanzen, die die Leistungsfähigkeit steigern, bei regelmäßigem Konsum Nebenwirkungen aufweisen. Es gibt allerdings einige Substanzen, die in Langzeitstudien zeigen, dass Sie sogar die Gehirnzellen schützen und die Denkleistung bis ins hohe Alter unterstützen.

Bevor ich auf die Substanzen eingehe, erkläre ich Dir einige Grundregeln, wenn es zum Einsatz von Smart-Drugs kommt:

Definiere Dein Ziel – Warum möchtest Du überhaupt leistungssteigernde Substanzen nehmen? Nicht jede Smart-Drug ist für alle Ziele geeignet. Während einige Deine Konzentration steigern, sind andere eher dafür geeignet die Kreativität zu erhöhen. Du solltest dir vorher also im Klaren darüber sein, wofür Du die Substanz verwenden möchtest!

Zeichne die Einnahme auf – Wenn Du die Leistungssteigerung der Substanzen ermitteln willst, benutzt Du am besten Trackingtools, die deine kognitiven Leistungen aufzeichnen. Neuronation ist zum Beispiel so ein Tool. Neben dem Schulungseffekt kannst du auch über Statistiken deine Leistungen zu verschiedenen Disziplinen erfahren.

Achte auf die Qualität – Wenn es um Smart-Drugs geht, solltest Du immer darauf achten eine gute Qualität zu kaufen. Möglichst rein mit wenig Füllstoffen und Zusatzstoffen sollte es sein.

Wo fängst Du also an?

Bevor Du über die Einnahme von Smart-Drugs nachdenkst, solltest Du zuerst einmal einen Blick auf natürliche Mittel werfen. Diese sind teilweise auch hocheffektiv und haben keine oder nur geringe Nebenwirkungen. Die meisten von euch nutzen tagtäglich schon solche natürlichen Mittel ohne dessen wirklich bewusst zu sein. Einige können ohne diese Mittel gar nicht mehr richtig in den Tag starten. Eins davon ist Koffein – der Grund warum der Kaffee Dich morgens wach macht.

Koffein: Koffein regt das gesamte Nervensystem an und sorgt dafür, dass Du wach und aufmerksam bist. Der Nachteil ist, dass sich bereits nach 7-15 Tagen regelmäßigem Konsums eine Toleranz entwickelt und das Koffein nicht mehr so stark wirkt.

L-Theanin: Dies ist eine Aminosäure, die vorallem im grünen Tee vorkommt. Sie sorgt dafür, dass trotz des hohen Koffeingehalts im grünen Tee kein aufputschender Effekt entsteht. Er beruhigt vielmehr und fördert die Konzentration. Diese Aminosäure kann man aber auch in seiner reinen Form kaufen, wodurch dieser Effekt viel stärker einsetzt. Bei Menschen, die L-Theanin eingenommen haben, wurde eine erhöhte Alphawellen-Aktivität im Gehirn festgestellt. Dieser Zustand tritt nur ein, wenn der Mensch sich in einem konzentrierten und nicht gestressten Zustand befindet.

Eine Kombination aus diesen beiden Stoffen ist ideal. Das Koffein sorgt dafür, dass Du wach, fokussiert und aufmerksam bist, während L-Theanin dafür sorgt, dass die negative Nebenwirkungen des Koffeins verschwinden. Eine Studie besagt, dass das beste Verhältnis 50mg Koffein zu 100mg L-Theanin ist. Diese Studie kannst Du Dir hier anschauen.

Wie geht es weiter?

In Teil 2 werde ich genauer auf die Nootropika-Familie der Racetams eingehen und welche Auswirkungen diese auf deine kognitiven Leistung hat. Sei also gespannt und abonnier meinen Newsletter!

Hier geht’s zum zweiten Teil!