In Amerika erfährt die Knochenbrühe im Augenblick ein wahres Aufleben. Ganze Bücher wie „Bone Broth Miracle“ (dt. „Knochenbrühe Wunder“) beschäftigen sich mit diesem Thema. Auch in der Paleo Szene ist Knochenbrühe weit verbreitet. All das hat natürlich seinen Grund.

Die vielen Nährstoffen, Mineralien und Proteine wie Kollagen, Gelatine und Glukosamine haben eine große Bedeutung für das Verdauungs- und Immunsystem und wirken sich positiv auf Knochen, Gelenke und Bindegewebe aus.

Und das Beste: Knochenbrühe ist vielseitig einsetzbar. Sie dient als Grundlage für allerlei Rezepte, ob für Suppen, Soßen oder pur mit etwas Salz. Die Knochenbrühe kann aus den Knochen von Lamm, Wild, Rind oder Schwein zubereitet werden – wobei die Markknochen aus Weidehaltung stammen sollten. Diese bekommst Du bereits für wenig Geld.

Tipp: Nach der Zubereitung und dem raschen Abkühlen, kannst Du die Knochenbrühe in Eiswürfel einfrieren und als Brühwürfel benutzen. Eine zweite Option wäre das Abgießen in Einmachgläsern und anschließender Lagerung im Kühlschrank.

Hack: Kurz vor dem Servieren kannst Du die Knochenbrühe mit 1 EL Kollagen Hydrolysat anreichern. Das Primal Collagen hat einen besonders hohen Anteil an Glycin und Prolin, welche eine wichtige Rolle im Stoffwechsel spielen.

Eckdaten – Knochenbrühe

Für 2-4 Personen; Zubereitungszeit aktiv 15 Min./passiv 4-6 Stunden; Schwierigkeitsgrad 2

Zutaten

  • Wasser
  • 1kg Markknochen
  • 1-2 EL Apfelessig
  • Gemüse (Zwiebeln, Karotten, Sellerie…)
  • Kräuter und Gewürze (Petersilie, Rosmarin, Koriander, Pfeffer…)
  • Optional: Kollagen Hydrolysat

Küchenzubehör

Schmortopf/Schongarer

Zubereitung

  1. Alle Knochen in den Schmortopf oder Schongarer geben und mit Wasser auffüllen. (Bis die Knochen bedeckt sind.)
  2. Apfelessig hinzufügen – Durch den Apfelessig lösen sich die Nährstoffe schneller aus dem Knochen.
  3. Bei niedriger Hitze den Inhalt für 4 Stunden (Hühnerbrühe) bis mindestens 6 Stunden (Alle anderen Knochen) köcheln lassen. – Mit einem Schongarer kann man den Inhalt sogar über 24 Stunden hinweg schonend zubereiten.
  4. In der letzten Stunde das Gemüse und die Kräuter hinzufügen.
  5. Am Ende die Brühe durch ein Sieb schütten und anschließend das oxidierte Fett abschöpfen.
  6. Nach Belieben sofort servieren, als Eiswürfel einfrieren oder in Einmachgläsern haltbar machen.