Ich empfehle auf meiner Seite eine Fett-basierte Diät nach dem Paleoprinzip mit moderatem Proteinverzehr und Kohlenhydraten. Es geht darum, immer mal wieder in Ketose zu kommen und Fett optimal verbrennen zu können. Deswegen ist es wichtig gesunde Fette zu sich zu nehmen und Kohlehydrate zu reduzieren.

Wer sich noch nie mit dem Thema Paleo und Highfat-Diäten auseinandergesetzt hat, wird zu Beginn sicherlich vor vielen Fragen und Herausforderungen stehen. Das wird sich nach einiger Zeit legen, weil man mehr und mehr Gerichte kennen lernt. Um aber einen ersten Eindruck oder eine Inspiration zu geben, möchte ich Dir einen Beispieltag zeigen.

Es geht darum die Hauptenergie aus Fett zu gewinnen, eine moderate Menge Protein zu verzehren und ein wenig Kohlenhydrate zu essen. Ich nehme ca. 50% der Kalorien in Form von gesundem Fett zu mir, 20% in Form von Proteinen und den Rest durch Gemüse. Dabei handelt es sich natürlich nur um eine ungefähre Richtlinie an die man sich halten sollte um in einen mental und körperlich leistungsfähigen Zustand zu gelangen. Das Zauberwort heißt Ketose. Wenn Du allerdings viel Sport treibst, solltest Du mehr Kohlenhydrate zu Dir führen!

Zudem halte ich mich  an die Ernährungsregeln aus dem 10 Punkteplan.

Frühstück (Primär: Fett)

Konsumier zum Frühstück fast ausschließlich gesunde Fette, dadurch geht Dein Körper in einen effektiven, fettverbrennenden und leistungsfähigen Zustand. Was kannst Du also zum Frühstück essen? Ich trinke morgens zum Beispiel Bulletproof Coffee oder Primal Matcha. Gelegentlich mache ich mir auch einen puren Green Smoothie (Ohne Obst) mit Zitronen und etwas MCT-Öl. Das genügt mir bis zum Mittagessen. Denjenigen die etwas festes zum Frühstück brauchen empfehle ich Eier und Speck dazu zu nehmen.

Mittagessen (Primär: Fett, Proteine, Gemüse)

Ab und an trinke ich eine halbe Stunde vor dem Mittagessen einen Green Smoothie ohne Obst. Die enthaltenen Bitterstoffe kurbeln die Verdauung und besonders die Fettverdauung an. Abgesehen vom Grünzeug landen höchstens Zitronen, Limetten oder gegebenfalls ein paar Beeren mit im Mixer.

Beim Mittagessen selbst sollte Dein Fokus auf Fett, Proteinen und Gemüse liegen. Lass stärkehaltiges Gemüse wie z.B. Süßkartoffeln und Karotten erstmal weg und spar sie Dir für das Abendessen auf. Ein paar Beispielgerichte für das Mittagessen wären Eintopf/Steak mit Salat/Fisch mit Gemüse/Gemüsesuppe mit Fleisch (In Knochenbrühe)/Eier und vieles mehr. Zu den Gerichten gebe ich Butter/MCT-Öl/Kokosfett/Schmalz/Ghee bei. Auch Olivenöl findet bei Kaltspeisen oder nach Hitzevorgängen seine Anwendung.

Abendessen (Primär: Gemüse)

Zum Abendessen nehme ich weniger Fett und Proteine zu mir. Hier liegt mein Fokus auf viel Gemüse. An einigen Tagen in der Woche (1-3 mal) landet ein wenig stärkehaltiges Gemüse wie Süßkartoffeln und Karotten  auf dem Teller. Auch ein wenig Reis ist okay.

 

Abschließend

Du solltest nicht nur darauf achten welche Makronährstoffe Du zu Dir führst, sondern auch in welcher Qualität. Es sollte möglichst frisch und frei von Giften sein. Schau Dir dazu am besten nochmal meine Einführung an. Wenn Du Dich an den Plan hälst, solltest Du nach einiger Zeit kein Verlangen mehr nach Zwischenmahlzeiten haben. Iss die Portionen langsam bis Du gesättigt bist, stopf das Essen nicht in Dich hinein. Solltest Du doch mal zwischen den Mahlzeiten Hunger verspüren, nimm etwas Kokosnussöl, schwarze Schokolade oder einen Grünen Smoothie zu Dir. Ich werde außerdem bald Rezepte für Eiscreme und Pudding veröffentlichen, die Du als Snack vernaschen kannst. Bis dahin wünsche ich Dir viel Erfolg mit dem Ernährungsplan! 🙂