Der Begriff „Anapana-Sati“ kommt aus dem Geburtsland der populärsten Meditationstechniken: Indien! Es bedeutet „Achtsamkeit beim Atmen“. Diese Meditationstechnik ist ausgezeichnet dafür geeignet Deine Konzentrationsfähigkeit zu erhöhen. Dir wird es nach einiger Zeit einfacher fallen dich auf einzelne Dinge zu fokussieren und Deine Aufmerksamkeit dabei nicht zu verlieren. Hier erfährst Du, wie du Meditieren lernen kannst.

Vor dem Meditieren

Sorge dafür, dass du an einem Ort meditierst, an dem du während des Meditierens nicht gestört wirst. Es ist wichtig, dass du an diesem Ort abschalten kannst und die Voraussetzung schaffst für einige Zeit ruhig sitzen zu bleiben. Dafür eignen sich besonders gut Meditationskissen, die darauf ausgelegt sind für längere Zeit auf dem Boden zu sitzen. Zusätzlich lege ich immer eine Meditationsmatte auf den Boden, um wirklich bequem zu sitzen.

Bereite dich schon vor dem Meditieren mental darauf vor

Lass die Dinge um dich herum passieren und bemerke wie dein Geist immer ruhiger wird. Einigen fällt es leicht im Geist immer ruhiger zu werden und andere brauchen einige Zeit dafür, doch egal wer davon Du bist, Du wirst, früher oder später, auch Erfolgserlebnisse haben!

Nun achte auf deinen Atem

Ohne Deinen Atem kontrollieren zu wollen, bemerke wie die Luft in deine Nasenlöcher hineingeht und an der Öffnung entlang gleitet. Nun beobachte, wie sie wieder durch die Nase aus Dir heraustritt. Falls es dir schwierig fallen sollte deine gesamte Aufmerksamkeit auf deinen Atem zu lenken, kannst du im Geist auch kommentieren. Beim Einatmen sprichst Du im Geist „Einatmen“ und beim Ausatmen „Ausatmen“.

Du wirst am Anfang vermutlich immer wieder den Faden verlieren und dich in deinen Gedanken wiederfinden. Es ist wichtig, dass du das nicht bewertest, sondern nur wahrnimmst. Lenk deine Aufmerksamkeit einfach wieder auf deinen Atem und mach weiter mit der Meditation.

Am Ende

Öffne langsam deine Augen und nimm erstmal alles um dich herum wahr. Verweile in einer angenehmen Position und stehe dann in deinem eigenen Tempo auf. Du wirst dich frischer und vitalisierter fühlen!

Wie fange ich nun an?

Beginne damit die Meditation in deinen Tagesplan einzubauen und lass es zu einer Gewohnheit werden. Ich meditiere z.B. kurz nach dem Aufstehen für 20 Minuten, um in den Tag zu starten und beende den Tag mit 20 Minuten Meditation und kann so besser einschlafen. Das macht am Tag 40 min. Meditation ohne wirklich Zeit vom Tag zu verlieren!

Ich hoffe euch hilft der Artikel weiter!

Einzelnachweise:

1. Buddha on the Brain, Wired 14.02, Februar 2006.

2. Anapana Sati Meditation On Breathing. V. Mahathera