Vorwort von Janis: Dieser Artikel zeigt wieder vorbildlich wie alle Systeme im Körper und Geist zusammen hängen und man dafür sorgen sollte, dass alle richtig funktionieren. Nur so können wir garantieren, dass wir nicht nur gesund sind, sondern auch entspannte Höchstleistung bringen können.

Das Buch von Nadja Polzin und Julia Tulipan, deren Arbeit ich unglaublich schätze, kann ich Dir wärmstens empfehlen, wenn Du das Gefühl hast, dass Du mehr Energie, Motivation und Lebenslust gebrauchen könntest. (Hier klicken und Buch ansehen)

3 essentielle Tipps, um den Burnout zu verhindern

Stress, wie wir ihn heute verstehen, ist keine neue Erscheinung. Stress gehört zum Mensch sein, wie unsere Nase oder unsere Ohren. Es spielt überhaupt keine Rolle, ob wir von Kälte, Lärm, elektrischem Licht, dem Säbelzahntiger oder dem brüllenden Chef sprechen. Wir sind als Individuen ständig Stress ausgesetzt.

In der Wissenschaft hat sich die Definition durchgesetzt, dass unter Stress jede Anforderung an den Organismus zu verstehen ist, die von innen oder außen an ihn gerichtet wird. In der Folge erfordert diese Anforderung eine Anpassung des Organismus. Das ist zunächst sehr abstrakt, hat für jeden einzelnen von uns aber Tag für Tag handfeste gesundheitliche Folgen.

Ob bewusst wahrnehmbar oder auch völlig unbewusst: Stressoren versetzen uns in einen Zustand, der als Stressreaktion bezeichnet wird.

Die Pupillen werden weit gestellt, die Bronchien erweitern sich, um mehr Sauerstoff aufzunehmen, der Herzschlag erhöht sich, um den Sauerstoff im Körper zu verteilen, die Leber baut Glykogen zu Glucose ab, damit Energie produziert werden kann.

Ausgelöst wird diese Sinfonie der Körperfunktionen einzig durch ein Hormon, das den gesamten Körper in Alarmbereitschaft versetzt: Cortisol.

Cortisol ist unser Stresshormon Nummer 1 und wird in der Nebennierenrinde produziert. Die Nebennieren sind kleine, traubengroße Organe, die wie kleine Halbmonde auf unseren Nieren sitzen.

Hier ist unsere körperliche Fähigkeit mit Stress umzugehen, zuhause. Sind wir gesund, läuft die Stressreaktion immer wieder in geordneten Bahnen. Ist der Stress vorbei, können wir uns wieder erholen und auch die Nebennieren können sich regenerieren.

Wie die Statistik zeigt, ist das heute allerdings nicht mehr selbstverständlich. Der technologische Fortschritt, die Anforderungen unserer Arbeitswelt, unser eigenes Streben nach der Erfüllung unserer Bedürfnisse und selbst unser soziales Umfeld sind Stressfaktoren, die über einen längeren Zeitraum anhalten können.

In der Folge bekommen unsere Nebennieren nie die Möglichkeit, sich von der ständigen Produktion und Ausschüttung des Stresshormons Cortisol zu erholen. Der Burnout ist unvermeidbar.

Das muss allerdings nicht sein, denn wir können lernen mit Stress anders umzugehen und unserem Körper die Gelegenheit geben, davon zu regenerieren. Mit natürlichen Mitteln und ganz ohne Medikamente kann so jeder für sich selbst dafür sorgen, dass der absolute Erschöpfungszustand niemals eintritt.

Richte den Fokus auf die guten Dinge

In unserer Evolution war es unvermeidlich den Fokus auf die negativen, gefährlichen Dinge im Leben zu legen. Nur so konnten unsere Vorfahren sicherstellen, dass sie Gefahren in ihrer Umwelt nicht regelmäßig ausgesetzt sind.

Es war überlebenswichtig alles, was nicht funktioniert, an alle in der Gruppe weiterzugeben. Dieser Fokus auf die Gefahr, die Angst und das Negative im Leben ist tief in uns verdrahtet – ob wir ihn heute brauchen, oder nicht.

Auf emotionaler und psychischer Ebene bedeutet dieser Fokus Angst und Schrecken, sprich: Stress.

Eine wunderbare Methode den Fokus aktiv zu verschieben, ist ein Dankbarkeits-Tagebuch. Hier trägst du morgens und abends bewusst drei Dinge ein, für die du dankbar bist. Du wirst sehr schnell feststellen, wie sich dein Fokus verändert und du merkst, wie reich dein Leben eigentlich ist.

Aus diesem Blickwinkel heraus, mit all den Segnungen mit denen die meisten von uns heute leben, lässt sich das Leben viel stressfreier betrachten und der Tag wird schon am frühen Morgen dein Freund.

Achte auf ausreichend Schlaf

Jede Nacht acht Stunden Schlaf und eine feste Schlafzeit steht noch nicht auf deinem Tagesplan? Nachts um halb eins zappst du dich noch durch die TV-Kanäle und diskutierst gleichzeitig auf deinem Tablet oder dem Smartphone noch wichtige Dinge auf facebook aus?

Damit mutest du deinem Körper so einiges an Stress zu. Wir wissen mittlerweile, dass unser Schlaf für unsere Gesundheit eine wichtige Funktion hat. Er gibt uns die Chance den Tag zu verarbeiten, eine Reihe hormoneller Prozesse für ein paar Stunden herunter zu fahren, unser Gehirn sogar physisch zu reinigen und uns zu regenerieren.

Wer über Tage und Wochen nicht gut schläft, weiß, wie erschöpfend das sein kann. Leider ist gerade im chronischen Stress Schlaf eine besondere Herausforderung, denn er will oft nicht so recht kommen. Umso wichtiger ist es, sämtliche elektronische Geräte auszuschalten und für eine gute Schlafhygiene zu sorgen.

„Iss nichts, was deine (Ur-)Großmutter nicht als Essen erkannt hätte.“

Diese einprägsame Ernährungsregel von Michael Pollan fasst die Anforderungen, die unser Körper an unsere Nahrung stellt, wunderbar zusammen. Unser Körper ist für Lebensmittel aus der Natur konzipiert.

Farbstoffe, Konservierungsmittel und ein ganzes Chemielabor voller Enzyme und Zusatzstoffe machen viele Produkte, die wir heute an jeder Ecke günstig kaufen können, zu einem signifikanten Stressor für unseren Körper. Sie verändern nicht nur unsere Darmgesundheit, sondern führen auch zu Entzündungsprozessen im ganzen Körper.

Anmerkung von Janis: Mehr zum Thema Darmgesundheit erfährst Du in unserem kostenlosen Webinar. Dazu einfach hier klicken.

Hinzu kommen Genussgifte, wie Zucker, Kaffee, Alkohol oder Tabak, deren Konsequenzen zwar nicht sofort zu spüren sind, aber schon nach wenigen Jahren ihre Spuren hinterlassen.

Mit einer natürlichen Ernährung und Lebensweise kannst du den Stress für dich und deinen Körper und deinen Geist also deutlich reduzieren.

Diagnose: Nebennierenerschöpfung

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